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01 Geschichte
 
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01 Geschichte (erstellt am 24. Juli 2011 17:19 von admin)
  • Letzte Änderung: 08. April 2016 12:47
  • Alias: geschichte
  • Arbeitsgruppe Geschichte

    Viele Daten über Nieder-Mockstadt wurden von dem Mockstädter Archäologen Dr. Karl Dielmann in mehreren Abhandlungen und Niederschriften zusammengetragen.

    Der leider viel zu früh verstorbene ehemalige Leiter des historischen Archives der Stadt Florstadt, Kurt „Charly“ Leidecker, war bis kurz vor seinem Tod im Jahre 2007 damit beschäftigt, Material und Unterlagen für ein Buch über die Geschichte von Nieder-Mockstadt zu sammeln und sichten.

    Seit dem Jahr 2005 wurde er dabei aktiv unterstützt von den Eheleuten Ulrike und Maik Schönwetter.

    Diese führten das Projekt quasi als Legat Ihres Freundes Leidecker ehrenamtlich weiter.

    Insgesamt liegen etwa 900 Urkunden und Quellen über die Geschichte des Ortes vor. Die meisten davon sind bereits von diversen Staatsarchiven, Kirchen aber auch von Privatleuten zusammengetragen worden.

    Die außergewöhnliche Fülle der Unterlagen liegt darin begründet, dass seit dem 12. Jahrhundert ein durchaus bedeutendes Kollegiatstift in Mockstadt geführt wurde. Die Bedeutung dieses Stiftes muss noch bewertet werden. Die Tatsache, dass das Stift vom deutschen Vizekaiser gegründet wurde und über sehr lange Zeit mit namhaften Pröbsten und Dechanten besetzt war (die meisten Stifte hatten ansonsten nur Dechante), lässt auf eine erwähnenswerte Bedeutung schließen.

    Nicht erst durch die Arbeitsgruppe „Unser Dorf hat Zukunft“ haben sich einige Interessierte den Forschungen angeschlossen.

    Der Dorferneuerungswettbewerb hat nun dazu geführt, dass eine „Arbeitsgruppe Geschichte“ ins Leben gerufen wurde, die sich regelmäßig trifft und weiter Informationen aus weit über 1000 Jahren sammelt und veröffentlicht.

    Wie der Denkmal-Topographie von Nieder-Mockstadt zu entnehmen ist, gibt es einen hohen Bestand an Kulturdenkmälern in dem Ort. Gepaart mit dem Stift, dessen Ruinen noch mit professioneller archäologischer Hilfe erforscht werden, ist geplant, gerade für die zahlreichen jüngeren Menschen – aber auch für Externe – einen „Weg durch die Geschichte“ anzulegen. Auf einem Wanderrundweg über ca. 4 km sollen nicht nur der historische Ortskern, sondern auch der alte Weinberg, das Stift, die Bonifatiusroute, einige alte Gebäude des Ortes, die Synagoge und das Judenbad sowie der Judenfriedhof u.v.m. mit Schautafeln bestückt werden. Dabei können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, da die Route durch zahlreiche Biotope und an einigen Streuobstwiesen vorbei führt, welche ebenfalls auf Informationstafeln präsentiert werden sollen.

    Die in der jüngeren Vergangenheit bereits mit hunderten von Teilnehmern durchgeführten Markbegehungen erfahren somit eine ständige Fortführung.

    Angesichts des großen Engagements aller Beteiligter und der Kombinationsmöglichkeit von Geschichte und Natur wird geprüft, inwieweit die Projekte auch in einen touristischen Nutzen für unseren Ort führen können.

    Die Stadt Florstadt unterstützt die Vorhaben des Arbeitskreises mit dem eigenen historischen Archiv und mit Kostenersatz für Ehrenamtliche sowie mit Eigenleistungen durch den Bauhof. Für die Restaurierung der Synagoge wurde der Stadt Florstadt im Jahr 2007 ein Anspardarlehen von 200.000,- Euro durch das Land Hessen bewilligt. Dieses wird im Jahr 2011 zuteilungsreif; für die historischen Erdkeller wurden in 2008 aus dem gleichen Kontingent ebenfalls 200.000,- Euro bewilligt, die im Jahr 2012 zur Auszahlung anstehen.

    Da diese Geldmittel für beide Objekte bei weitem nicht ausreichen, sollen zusätzliche Zuschüsse aus der Denkmalpflege generiert werden. Zusätzlich bemüht sich die Stadt Florstadt, mit dem Stadtteil Nieder-Mockstadt, in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen zu werden.

    Die Elterngruppe hat bereits selbst Begehungen mit den Kindern vorgenommen und unterstützt den geschichtlichen und ökologischen Lehrpfad mit großem Engagement.

    Unsere Gruppe besteht aus:

    Maik Schönwetter (Leitung), Corina Vega Appelgren, Tanja Domnowski, Ulrike Schönwetter, Hans Kraupatz, Bernd Juraschka, Helmut Ganß, Walter Bauer, Bernd Weber.

     


    Die Geschichte von Nieder-Mockstadt

    „Hügelgräber 2000-1000 v. Chr.
    Kunde einer frühen Besiedlung geben die 1854 1856 von Prof. Diefenbach und 1923-1925 von Dr. Kunkel untersuchten Hügelgräber (Hünengräber) in der vorderen Au. Es wurden daran geschmackvoll verzierte irdene Gebrauchsgegenstände, wie Frauenschmuck und andere Geräte, gefunden. Diese Teile Übergab man dem Oberhessischen Museum in Giessen. Für Erforscher, auch der späteren Eisen- zeit, wurde der Fundort Nieder-Mockstadt dadurch besonders bedeutungsvoll.

    Der Limes
    Nach der Errichtung des großen Römerwalls (ca. 74)' lag unser Gemarkungsgebiet außerhalb des römischen Kontrollbereichs. Um diese Zeit und weitere mehrere Jahrhunderte später, muss das grenznahe Gebiet anscheinend menschenleer gewesen sein. Es gibt nämlich keine Aufzeichnungen. Das stark bewachte römische Bollwerk erschien nicht gerade einladend, man wahrte vermutlich Abstand. Anm.: Wie Überliefert, hat es durch eine Limes-Mauerlücke, welche sich in der Nähe des Lückenkopfes (heute Waldstück) befunden haben soll, doch mehr oder weniger reellen Handel gegeben. Man behauptet, dass auf die in diesem Gebiet wohnenden Rodenbacher sich solche Handelspraktiken Übertragen haben und diese dieselben auch noch heute ausüben. Alemannische Heere drangen in das Römerreich ein, schleiften den Limes und nahmen Land in Besitz. Bis sich in unserem Raum aus den Siedlungen später Dorfschaften ergaben, darüber müssen noch Jahrhunderte verstrichen sein.

    Name Mockstadt
    Unter Einwirkung von Obrigkeit und Kirche hat sich dann in den 8. und 9. Jahrhunderten ein dorfähnlicher Siedlungsraum gebildet. Der Name "Mockstadt" soll keltischen Ursprungs sein und von dem heidnischen Sonnengott "Mogh auch Muggi" herrühren. Eine andere Namensdeutung: In Schriften liest man auch "Muggunstat", welches von dem lateinischen Namen für Mainz, nämlich "Muggunciacum" herrühren kann. Mockstadt stand nämlich mehrere Jahrhunderte unter Mainzer Einfluss.

    Erste urkundliche Erwähnung

    Nach einer Urkunde machte ein Edelfreiherr namens Hartmann (Angehöriger der sogenannten Hartmannsippe) 930 neben mehreren Orten wie: Lindheim. Kloster Rodenbach auch Nieder-Mockstadt dem Reichskloster Fulda zum Geschenk. In der in lateinischer Sprache abgefassten Schenkungsurkunde lautete die Ortsbezeichnung "Inferior Muggunstat".

    Kollegiat-Stift

    Ab dem 10. Jahrhundert oblag die Leitung des Kollegiatstiftes einem Probst, während im 13. und den späteren Jahrhunderten die Repräsitanz ein Dechant innehatte.
    Die Stiftsdörfer Nieder-Mockstadt, Ober-Mockstadt und Heegheim bildeten später das Gericht Mockstadt. Der Dechant, dem das Stiftskapitel zur Seite stand, verwaltete auch den Landbesitz des Stiftes Mockstadt, welcher sich auf 1126 Morgen, zum Zeitpunkt der Reformation, belief.

    Im 14. und 15. Jahrhundert waren Rechtslage und Eigentumsausübung recht verworren. In dieser Zeit oblag die Oberverwaltung und Justiz den Herrn von Ysenburg Limburg mit Recht auf Einkünfte. Alles wurde noch undurchsichtiger als die Herrn von Limburg im Jahre 1405 ihre Besitzungen in hiesigem Raum an mehrere Ritter verkauften. Erst als 1662 eine Teilung durch besondere Kommission unternommen wurde, bekamen die Herrn von Löw, von Carben und die Burg Friedberg Burg und Gericht Staden zugesprochen. Bei dieser Teilung gelangte das Gericht Mockstadt zum Haus Ysenburg-Büdingen. Fast ein Jahrhundert war für Staden, Fulda und für das Gericht Mockstadt Mainz in Fragen des Vermögens und Rechtes zuständig.

    Die Reformation

    Durch den Dichter und Pfarrer (Alber) Erasmus Albertus wurde im Jahre 1543 die Reformation in Mockstadt eingeführt. Es dauerte aber noch Jahre. bis diese neue Lehre sich endgültig durchsetzte. Das Ober-Mockstädter Gotteshaus übernahm danach die Funktion der evangelischen Kirche.
    Bedingt durch die vielen Wirren und Unsicherheiten dieser Zeit, verlegte man die Leitung des Stiftes zwischenzeitlich nach Frankfurt.

    Dreißigjähriger Krieg 1618-1648

    Während dieses schrecklichen und langen Krieges entstand größte Not in Mockstadt. Man beraubte die Einwohner ihres Hausrates, der Vorräte und des Viehs. Aus den spärlichen Ausführungen durch Pfarrer Grato (1622) werden Drangsale und Nöte dieser Zeit offenbar. In diesem Jahr hat nämlich Tilly's Schlacht bei Höchst stattgefunden und viel Kriegsvolk hielt sich hier. auf. Crato schildert:

    „An Weihnachten 1622 einquartiert und mit Pferden verkästet, zween Rittmeister, Leudenannt und Knecht neben etlichen Weibern undt Junge so über die 22 Personen gewest." Eine halbe Sau und zwei Schafe gingen mit. Weiter wurden dem Pfarrer noch Tiere und faßweise Wein entwendet. Es wurde in den Dörfern gemordet und gebrandmarkt. Die meisten Einwohner verloren damals durch Brandstiftung ihre meist strohgedeckten Lehmhäuser.

    Im Jahre 1635 forderte die Pest dazu noch viele Todesopfer. Als die Panduren und Kroaten des Generals Isolanie, welcher in Windecken lag, im Ort wüteten, flohen die Menschen in die Wälder und weiter nach Nidda. Nidda war damals verhältnismäßig gut bewaffnet und außerdem befestigt. Das Ende dieses fürchterlichen Krieges 1648 sollen in Mockstadt nur noch wenige Menschen überlebt haben. Es stand kaum noch ein unbeschädigtes Haus.

    Schafhöfe

    Die Herrn des Kollegiatstiftes Mockstadt besaßen neben Streubesitz im wesentlichen noch zwei Schafhöfe - 1574 erwähnt -. Vom großen und kleinen Schafhof ist hier die Rede. Den spärlichen Aufzeichnungen zufolge, müssen diese Höfe im 15. Jahrhundert existiert haben. Als Standort dieser genannten Anwesen sind der heutige Viehweg und Teile der dort ausgehenden Hauptstrasse (heute Lauterbacher Strasse) zu nennen. Außer zwei gewölbten Kellern der Häuser Otto Becker (bereits abgerissen) und Emil Otto Bretthauer, hat der Zahn der Zeit alles weggenagt. Das Gebäude von Otto Becker wurde von Schäfern bewohnt. Da damals schon ein Erbpachtvertrag mit einem Ludwig Bredhauger bestand, ist anzunehmen, dass die Bretthauer zu den ältesten Geschlechtern Nieder-Mockstadt zählen.

    Als man sich in den zwanziger Jahren des 18. Jahrhunderts beharrlich weigerte,- größere Frondienste zu leisten und zusätzliche Montierungsgelder zu zahlen, marschierten am 27. April 1727 zwei Kompanien Ysenburgische Soldaten in Nieder-Mockstadt ein. Alle Vermittlungsversuche scheiterten an der Hartnäckigkeit der Bürger. Auch der damals amtierende Amtmann Beck wollte sofort ausgleichend einschreiten, aber vergeblich!

    Seit der Zugehörigkeit zu Ysenburg-Büdingen im Jahre 1706 lag die Verwaltung der umfangreichen Güter des Amtes in den Händen eines residierenden Amtmanns. Erster Amtmann wurde der früher in kurmainzischen Diensten stehende Oberschultheiss Beck. Da sich Beck früher größerer ungerechtfertigter Übergriffe schuldig gemacht hat, erhob sich harte Kritik gegen diesen, so dass kein Vertrauensverhältnis bestand. Die Amtsnachfolge übernahm sein 30 jähriger Sohn, der es mit einer „unterthanen Frau hielt" und für immer mit seiner Auserwählten verschwand.

    Danach folgte Amtmann Rösch. Nach diesem wurde der Sohn des Ysenburger Forstmeisters J. Christoph Hofmann als Residierender eingesetzt. Hofmanns Amtssitz war der heutige Nieder-Mockstädter Hof Coburger-Bauer. J.C. Hofmann starb am 1. Juli 1800 und wurde bei der Ober-Mockstädter Kirche begraben (am Asmannfriedhöfchen).

    Zum Schutze der Bürger und Güter stellte man eine „lockere" Bürgerwehr auf. Seit dem Jahre 1816 gehörte das Gericht Mockstadt zum Großherzogtum Hessen. Ab 1822 bekamen die Ortsteile eigene Verwaltungen (Bürgermeister). Der letzte Amtsmann Christoph Hofmann wurde erster Landrat des neugebildeten Landkreises Büdingen.

    Ab dem 30 jährigen Krieg siedelten sich im Dorf viele Gewerbebetriebe an:
    Hier sind zu nennen: Maurer, Zimmerleute, Wagner, Schmiede, Pflasterer, Küfer, Schneider, Schuster, Schlachter, Schreiner, Dachdecker, Bäcker, Sattler usw.

    Der erste lt. Großherzogliche Verordnung von 1821 gewählte Bürgermeister war Heinrich Ulrich II (1822). Diesem folgten bis 1971 (Übernahme in die Großgemeinde) noch 10 Ortsoberhäupter. Der letzte Schultheiß (bis 1822) war Heinrich Bauer 1. (Man spricht heute noch von „Scholtese".

    Im Laufe der letzten 4 Jahrhunderte hatte man auch in Nieder-Mockstadt Krankheiten und Seuchen vieler Art zu erleiden. Zu der schrecklichen Pest, vor allem im 17. Jahrhundert, kamen verheerende Viehseuchen und im 19. Jahrhundert hungerbringende Kartoffelkrankheiten, welche mit ein Grund für die vielen Auswanderungen zu dieser Zeit waren.

    Existenzgrundlagen

    Der Ackerboden (Sand/Lehm) eignet sich für den Anbau mannigfaltiger Produkte.


    Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt ca. 8,6 Grad, während an Niederschlagsmengen ca. 606 mm gemessen werden. Schon 1745 erwähnte man den Zwiebelanbau auf großen Äckern. „Muckschter Zwiwwen" und Knoblauch waren im weiten Umland bekannt. Auch fast alle in Mitteleuropa vorkommenden Ackerprodukte und Obstsorten gedeihen in unserer Gemarkung recht gut. In den 18. und 19. Jahrhunderten baute man auch größere Flächen Flachs an und verkaufte die meist in Heimarbeit gewebten Artikel, wie Stoffe und dergl. im In- und Ausland. Auf manchen Dachböden gefundene Flachsbrechen, Hächeln und Handwebstühle - heute zu Neureichenrequisiten aufgearbeitet - zeugen von früherer, mühseliger und schlecht bezahlter Heimarbeit. • Alle hier angebauten Landesprodukte wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Kartoffeln, Obst und vor allem Zuckerrüben zählen zu den Erwerbsprodukten. Die Vieh- und Milchwirtschaft bilden - trotz EG-Eingriffe - in der neueren Zeit ein Hauptumsatzträger des Landvolkes. Den Äppelwoi und das früher hier auch gebraute Bier trank man selber.

    Die Tür des 4. Kellers an der Kellergasse (1690) enthält heute noch ein Bierbrauerwappen und der „Brauborn", welches das gute Brauwasser lieferte, sprudelte 55 m weiter am Beginn des Viehweges. Der in der „Hohlwingerte" gezogene Wein „extra Trocken", stellte einen bitter-herzhaften Haustrunk dar. Das Brauhaus wurde 1836 abgerissen.

    Gewerbebetriebe
    Schon verhältnismäßig frühzeitig lieferten die Ziegeleien Baumaterial auch in Nachbardörfer. Mit dem Nieder-Mockstädter Sand - damals gab es kaum besseren - sind viele Bauprojekte hier und im weiten Umkreis verwirklicht worden. Großflächige Sandkauten entstanden in der Gemarkung. Karl Kaul hat den Sandabbau gewerbsmäßig betrieben und auch an die Buderusbetriebe so genannten Formsand geliefert, bis neue Gießverfahren eingeführt wurden.

    In 1985 beschäftigten insgesamt drei Baugeschäfte, zwei Putz- und Weißbinderbetriebe sowie drei Fabrikbetriebe, eine Druckerei und andere Büros zusammen 150 Arbeitskräfte.“

    Robert Kaufmann, 1985

    Im Jahr 2007 dagegen beschäftigten fünf Land- und Forstwirtschaftsbetriebe, ein Haupterwerbsbetrieb, vier Nebenerwerbsbetriebe, 43 Handwerks- und Industriebetriebe und 98 Dienstleistungsbetriebe insgesamt 610 Arbeitskräfte in Nieder-Mockstadt. Aber auch die Nähe zu den umliegenden Städten wie Nidda, Ortenberg, Glauberg, Friedberg, Bad Nauheim, Hanau, Bad Vilbel, Frankfurt und in die Florstädter Kernstadt sind kurze Wege zu Arbeitsplätzen gegeben.

    Nieder-Mockstadt ist einer von insgesamt sechs Stadtteilen Florstadts. Die Stadtrechte wurden nach 1364 verliehen und erneut am 15.03.2007.

    Verkehrsanbindung

    Nieder-Mockstadt liegt ca. 30 km nord-östlich von Frankfurt am Main und gehört als Stadtteil von Florstadt zum Regionalverband FrankfurtRheinMain. Durch Nieder-Mockstadt führt die Bundesstraße B275 und schließt den Ort über die A45 an das Bundesautobahnnetz an. Die öffentliche Personenbeförderung wird durch die Verkehrsgesellschaft Oberhessen mbH (VGO) mit Sitz in Friedberg abgedeckt.

     

    Freizeit

    Für lange Spaziergänge, Ausflüge mit Kindern, walken oder joggen bietet der unmittelbar an Nieder-Mockstadt angrenzende Markwald mit einer Forstbetriebsfläche von insgesamt 545 ha eine gute Möglichkeit.

    Besonderes Highlight für Fahrradfahrer und Inline-Skater sind die neu ausgebauten Fahrradwege zwischen Nieder-Mockstadt, Dauernheim und Florstadt sowie der Weg von den Fischteichen.

    Reiten

    Für Reiter ist Nieder-Mockstadt besonders schön gelegen. Die Ausreitmöglichkeiten bestehen im Markwald, durch den Donatuswald bis Effolderbach und natürlich in die weiten Naturschutzgebiete nördlich der B 275 auf vielen Kilometern. Unsere Breiten werden gerne auch von Reitern aus umliegenden Gemeinden besucht bzw. durchritten, auch Kutschen sind anzutreffen. Offenbar gehen die ReiterInnen sehr verantwortungsvoll mit dem Gelände um und dürfen sich deswegen freuen, nahezu ohne Beschränkung durch Forst, Gemeinde oder Landwirtschaft ihrem Freizeitsport nachzugehen.

    Breitband

    Die Nutzer des Breitbandnetzes DSL haben seit Mai 2011 die Möglichkeit, wiDSL mit Internetgeschwindigkeiten von 2 Mbit/s bis 16 Mbit/s zu nutzen. In spätestens drei Jahren wird eine Glasfaseranbindung von mindestens 50 Mbit/s erfolgen.


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© 2016 Stephan Mickel